Hans-Jürgen Mottschall

Modellbau

Modellbau 1:100


Name des Modells 

"T S. HAMBURG"

Reederei

Deutsche  Atlantik-Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co Hamburg

Typ

Passagierschiff

Frequenz Mhz

27, 14,

Beschreibung und Besonderheiten des Modells:

Länge über alles 

1950 mm

Breite über Anbauten 

266 mm

Höhe

480 mm

Tiefgang

82,5 mm

Baumaterialien

Weißblech

Bauunterlagen

Originalwerftpläne und 120 Originalfotos

Bauzeit

ca. 3 500 Hobbystunden

Gewicht des Modells

ca. 20 Kg

Gewicht des Originals

BRT 25 021,77 , NRT 13 696,40

Kurzbeschreibung:

Das Originalschiff HAMBURG war das erste große Passagierschiff, dass nach dem 2. Weltkrieg auf einer deutschen Werft bei den Howaldtswerken Deutsche Werft AG in Hamburg gebaut wurde. Der Bau kostete ca. 100 Millionen DM.

Das Modell der Hamburg ist nach einer mehr als dreijährigen Bauzeit entstanden. Weit über 5 000 Hölzer wurden allein für die Einlegearbeiten der Holzdecks verwendet. Das gesamte Modell ist aus Weißblech 0,3 und 0,4 mm gefertigt.

Die Lackierarbeiten wurden mit Autolackpraydosen mit recht erfreulichen Ergebnissen ausgeführt.

Baubericht:

"T.S. HAMBURG"

Als am 20.03.1969 das Passagierschiff „HAMBURG" der deutschen Atlantik- Schifffahrtsgesellschaft GmbH & Co. Hamburg übergeben wurde, war wieder einmal ein Meilenstein in die Geschichte des deutschen Passagierschiffbaus gesetzt worden. Nach 30 Jahren wurde in Deutschland wieder ein großes Passagierschiff für eine deutsche Reederei gebaut !

Im November 1966 wurde der Auftrag zum Bau der „ TS Hamburg „ an die Howaldtswerke Deutsche Werft AG Hamburg, Werk Finkenwerder, vergeben. Um den Auftrag aber zu erteilen, musste ein für den Passagierschiffbau neuer Weg gefunden werden. Immerhin sprach man von einer Bausumme von rd. 100 Million DM. Hier sprach die Reederei jetzt alle ehemaligen Passagiere und andere Interessenten an. Es wurden Gesellschaftsanteile von jeweils 100,000 DM angeboten und auch tatsächlich verkauft. Aktien im Wert von insgesamt 35 Mio. DM wurden an 236 Gesellschafter vergeben. Die Freie und Hansestadt Hamburg übernahm eine Ausfallbürgschaft von 33 Mio. DM. Die Bundesregierung disponierte aus dem 5. Werft-Hilfe-Programm 20 Mio. DM ERP-Mittel ( European  Recovery  Programms) als Teilfinanzierung des Bauvorhabens.

Als jetzt endlich mit dem Bau des Schiffes begonnen wurde, kamen selbstverständlich nur das Beste und Modernste an Baumaterialien zur Anwendung. Heute weiß man, diese „HAMBURG" war an der breiten Volksschicht vorbeigeplant und daher auf Dauer nicht für die Reederei Tragbar! Der Dollarsturz brachte dann 1973 der Reederei den Konkurs und die „HAMBURG" in russische Hände. Die Zeitungen berichteten ja oft genug darüber.

Die Vermessung des Schiffes beträgt:

25 021,77 BRT

13 696,40 NRT.

Die Abmessungen des Schiffes sind:

Länge ü.a. -     194,71 mtr.

z.d. Loten -      170,00 mtr.

Breite a. Sp. -     26,6 mtr.

Tiefgang max. -  8,25 mtr.

Schiffshöhe vom Kiel bis zur Mastspitze beträgt - 48,00 mtr.

Angetrieben wird das Schiff mit zwei fünfflügelige Schrauben mit einem Durchmesser von 4,8 mtr. Haben die dem Schiff bei 10 000 WPS. und 130 Umdrehungen pro Minute eine max. Geschwindigkeit von 23 Knoten verleihen. Die Besatzung bestand aus 397 Mann unter deutscher Flagge. Auf Kreuz- konnten 600 und auf Linienfahrten 792 Passagiere befördert werden.

Das Modell:

Die Beschaffung der Baupläne für ein so neues Schiff war nicht einfach. Hier hatte ich den Vorteil, Mitglied des SMC-Hamburg zu sein, in dem unser damaliger 1. Vorsitzender seine Beziehungen in der Werft ausspielen konnte. Nachdem dieses Hindernis genommen war, bekam ich auch einigermaßen glatt die Genehmigung der Reederei, das Schiff bei der nächsten Gelegenheit in Hamburg zu besuchen und zu fotografieren. Insgesamt 120 Detailfotos von Winden, Booten, Davits, Kränen, Ankergeschirr und sonstige Ecken fertigte ich von dem Schiff an. Während des Baues musste ich jedoch feststellen, es waren viel zu wenig !

Jetzt als alles zusammengetragen war, konnte endlich mit dem Modellbau begonnen werden. Im Vorwege muss ich allerdings gestehen, es war ein langer Weg bis zur Vollendung des Modells und hätte ich geahnt wie schwierig , umfangreich und zeitraubend alles war, wäre das Modell nicht entstanden. Das ich auch hier den Maßstab von 1:100 wählte ist sicherlich nicht groß zu erwähnen

Der Rumpf:

Als erstes wurden sämtliche Querspanten aus 0,4 mm Weißblech ausgeschnitten. Dann wurden die Spanten noch einmal von den äußersten Kanten 10 mm nach innen ausgeschnitten. Diese ausgeschnittenen Teile wurden dann wieder mit 5.7 Lötpunkten eingeheftet. Dieser etwas seltsame Vorgang deshalb, um bei dem weiteren Bau eine genügende Stabilität im Rumpf zu haben. Man kann sich vorstellen, wenn der Rumpf erst einmal geschlossen ist, hat man Schwierigkeiten, den Spant noch von innen auszuschneiden. So ging ich, nachdem die Außenhaut aufgelötet war, nur mit dem Lötkolben einmal gegen die Lötpunkte, um dann das Innenteil des Spantes herauszunehmen.






Die Erstellung des Rumpfes aus Weisblech weichgelötet

Als nächstes wurde der Schiffsboden ausgeschnitten, und zwar nur der Teil, der noch keine Biegung hatte. Auf dem Boden mussten nun die Querspanten entsprechend ausgerichtet und aufgelötet werden. Jetzt folgten die Decks, aber erst nachdem sämtliche Öffnungen und Anrisse für die Decksausrüstung sowie Schanzkleidstützen markiert waren. Die Längsstringer, die in einem Abstand von 30 mm untereinander an die Querspanten gelötet wurden, gaben dem Schiff die genügende Stabilität. Ein Verschieben der Querspanten konnte nach diesem Vorgang auch nicht mehr erfolgen! Jetzt endlich konnte die Außenhaut angebracht und verlötet werden. Hier baute ich nun anders als es im Großschiffbau üblich ist. Ich setzte die einzelnen Plattengänge von oben nach unten an. Erst dann kam der Übergang von der lotrechten Außenhaut zum Schiffsboden, die sog. Kimmstützplatten. Bevor der obere Plattengang angebracht werden konnte, mussten wieder einmal die gesamten Fensteröffnungen ausgefeilt werden. Immerhin, die stattliche Anzahl von 210 großen und 166 kleineren Fenstern angerissen und ausgebohrt, ergab einen immensen Arbeitsaufwand. Leicht vorstellbar, dass in dem 0,4 mm starken Plattengang häufig der Bohrer verlief. Durch den Schieflauf, kam ich auf die Idee, Rohrstücke nach einer entsprechenden Schablone einzulöten. Zwar etwas mehr Arbeitsaufwand, der sich im nachhinein aber gelohnt hat. Die Überstände der Rohrstücke brauchten nur mit der Außenhaut plangeschliffen werden. Nach dieser Arbeit stellte ich die verschiedenen Seitenpforten her und passte sie in die Öffnungen ein. Bei den jetzt folgenden Arbeiten konnte man schon mehr Fortschritte erkennen. Es folgten die Ankertaschen, Schlingerleisten, Klüsen und die Flossenstabilisatoren. Die nächstgrößere Arbeit war jetzt die, die beiden Schiffswellen mit ihren Stützen und Halterungen genau anzubringen. Schließlich sollte das Modell nach der Vollendung auch richtig geradeaus fahren. Dann folgte die Ruderaufhängung mit dem Ruderblatt. Auf dem Vor- und Achterschiff kam jetzt noch die geschlossene Schanz mit den Schanzkleidstützen.

Endlich, nachdem sämtliche Lötarbeiten am Rumpf erledigt waren, konnte die Grundierung und wenn nötig, die Spachtelarbeit vorgenommen werden. Nach insgesamt 5maligen Spachtelgängen erfolgte ein schwarzer Hochglanzspritzfarbgang. Nach diesem Spritzgang konnte ich nun genau sehen, wo evtl. Noch eine Delle oder Beule im Rumpf war. Jetzt endlich, konnten die letzten Schleifarbeiten und ein nochmaliger Grundierungsgang vorgenommen werden. Danach wurde der gesamte Rumpf mit 400er Nasschliffpapier für die Endlackierung geschliffen.



Nach den Spachtel und Schleifgängen

Die Aufbauten:

Auch die Aufbauten stellte ich aus 0,4 mm Weißblech her. Weißblech hat gegenüber Messing den Vorteil, sich nicht so leicht zu verformen und ist in der Anschaffung auch wesentlich billiger. Der Nachteil ist jedoch eine sehr spröde Verarbeitung. Bevor die Aufbauschotten auf die Decks gelötet wurden, mussten auch hier die gesamten Fenster, Türeingänge, Lüfter und Bullaugen ausgebohrt und gefeilt werden, insgesamt 300 Öffnungen. Es folgten 112 Türen, alle in den Hängen beweglich! Die Herstellung einer Tür dauerte in etwa eine ½ Stunde. An die sichtbaren Innenkannten der Schotte mussten die Kniebleche, Verstrebungen sowie die Schanzkleidstützen auf die Verschiedenen Decks angelötet werden. Nach jedem Lötvorgang durfte natürlich das Putzen der Ecken und Winkel nicht vergessen werden. Nur allzu leicht kam durch den Lötkolben zuviel Lot an die falsche Stelle.

Die Fenster auf dem Sonnendeck wurden mit Fensterrahmen versehen. Dann folgten die Handläufer an den Schotten sowie die Lüfterklappen. Die Herstellung der Lüfterklappen hatte ich mir leichter vorgestellt. Ich machte mir den jeweiligen Rahmen und lötete dann die einzelnen Lamellenbleche ein. Ein bisschen Wärme an der falschen Stelle, schon fiel die ganze Geschichte in sich zusammen ! Die nächstgrößere Arbeit waren jetzt die Relingstützen. Etwas mehr als 700 Relingstützen musste ich insgesamt herstellen. Stützen, mit 1, 2 und 3 Durchzügen, Stützen, die sich von unten nach oben verjüngen und dabei auch noch bogenförmig aussehen mussten. Zu meinem Glück kamen diese Art von Stützen nur auf dem Sonnendeck vor. Bei dieser Arbeit musste ich wieder echt abschalten. Zum Aufgeben war es ohnehin zu spät ! Die Durchzüge der Relingstützen stellte ich aus 0,3 mm Stahldraht her. Die Bohrungen in den Stützen betrugen 0,4 mm, man kann sich leicht vorstellen, dass bei dieser Bohrerei einige Bohrer kaputtgingen . Der Handlauf auf den Stützen besteht aus 0,5 mm Messingdraht.

Unter sämtlichen freitragenden Decks durften natürlich die Unterzüge und Gleitschienen für die Gangway (Staatstreppe) nicht vergessen werden. Jetzt allmählich konnte ich auch hier mit den Malerarbeiten anfangen. Natürlich erst, nachdem ich die gesamten Flächen und speziell die Lötstellen mit Nitroverdünnung entfettet hatte. Nach der Grundierung spritzte ich die weiß werdende Fläche mit Autolackfarbspraydosen. Der Wasserpass wurde in hellrot und das Unterwasserschiff in butoprot gespritzt. Hierzu verwendete ich Original-Schiffsfarben, die ich mir in kleineren Gläsern direkt von Bord besorgt hatte. Alle Decks, die nicht mit Holz ausgelegt wurden, bekamen einen grünen Anstrich. Nach den Lackierarbeiten konnten nun auch endlich die Holzdecks verlegt werden. Leibhölzer mit einer Breite von 0,3 mm , wurden an sämtliche Aufbauteile, Winkel und Ecken verlegt. Erst jetzt folgten die eigentlichen Planken mit einer Breite von 1,2 mm und einer Länge von 45 mm. Insgesamt musste ich über 5 000 Leibhölzer und Planken anfertigen und verlegen. Für die Anfertigung der verschiedenen Hölzer stellte ich mir eine Schablone her. Hier schliff ich dann Holzstreifen , immer 6 Streifen als Paket in die Schablone gesteckt, zurecht. Ein Arbeitsgang der aufwendig ist, dafür aber auch sehr genau die Maßhaltigkeit beinhaltet. Zum verkleben nutzte ich den Pattex-Kleber. Die eingelegten Planken wurden nun noch einmal übergeschliffen, 2 x grundiert und dann endlich lackiert. Insgesamt musste ich für die Holzarbeiten wie Beplankung, Türen, Niedergänge, Teakholzumrandungen auf der Reling und Handläufer der Niedergänge, ca. 650 Hobbystunden aufwenden. Wenn man bedenkt, dass ich mit dieser Zeit schon fast ein kleineres Schiff bauen könnte , ist das schon allein ein sehr großer Aufwand !



Alle Farben wurden hier aus Farbspray-Dosen aufgetragen

Schornstein und Radarmast:

Als erstes fertigte ich das Schornsteinhaus an. Hier mussten Lüfterlamellen, Handläufer, Belegklampen und 2 Rundlüfter gebaut werden. Den Schornsteinmantel fertigte ich aus Messinglaining an. Das Lainingblech ist 0,1 mm stark und von daher natürlich sehr gut zu formen. Das beim Löten sehr vorsichtig vorgegangen werden musste ist ja wohl nachvollziehbar. Nachdem im Schornsteinkleid die Lüfterlamellen eingelötet waren, wurde es auf dem Schornsteinhaus befestigt. Dieser Schornstein hat, im Gegensatz zu den üblichen Schornsteinen, ein etwas anderes Aussehen. Bis zur halben Höhe ist der Schornstein ummantelt. Von da ab folgen 6 Rohre in 2 verschiedenen Stärken. Oben auf diesen Rohren kam jetzt eine runde Plattform mit einem Durchmesser von 100 mm. Die Plattform wurde noch mit Relingstützen und einigen Antennen versehen.

Nach der Lackierung - der Schornsteinmantel wurde dunkelrot, die Plattform oben schwarz lackiert - klebte ich das weiße Reedereikreuz mit den entsprechenden Abstandshaltern an den Schornstein. Das Schornsteingehäuse wurde einfach auf die dafür vorgesehene Vorrichtung gesteckt und somit immer wieder abnehmbar hergestellt.

Den Radarmast stellte ich aus 0,3 mm Messingblech her. Am Mast mussten jetzt die Plattformen mit ihren Unterzügen hergestellt werden. Es folgten die Positionslaternen mit Halterungen, Signallampen, 2 Radarschirme, der Funkpeilrahmen, Tyfone, Reling, Laternen, Flaggenleinen, Belegklampen und Lüfterlamellen am Mast. Nach der Lackierung wurde der Mast mit UHU-Plus auf das Peildeck geklebt.

Rettungsvorrichtungen und Geräte:

Die „HAMBURG" hat 10 Rettungsboote. Diese Rettungsboote haben drei verschiedene Größen. Es sind 5 große und 2 kleine Rettungsboote sowie 3 Verkehrsbarkassen.. Die Bootsdavits stellte ich aus den entsprechenden Messingwinkeln her. Diese Arbeit verlangte wieder sehr viel Geduld und Ausdauer! Immerhin mussten ja 10 Paar Davits hergestellt werden. Natürlich durften die sämtlichen Davitsmotoren , Aufspinnvorrichtungen und Umlenkrollen genau so wenig fehlen , wie die kleinen Schäkel zum Befestigen der verschiedenen Leinen und Seile. Nach der Lackierung wurden die Davits und die Motoren mit UHU-Plus auf ihre Markierungen geklebt.

Die Barkassen stellte ich aus 0,3 mm Messing her. Die übrigen Boote zog ich mir aus einer vorher erstellten Polyesterform ab. Jetzt mussten alle Boote ausgebaut und ausgerüstet werden. In die Boote kamen: Dollborde, Bänke, Riemen, Antriebsschrauben, Bootshaken und die Manntaue.

Die fertig ausgerüsteten Boote kamen jetzt erst in ihre Davits. Auf dem Peildeck kamen 2 Flöße, ansonsten entsprechend verteilt über das gesamte Schiff die Rettungsringe mit entsprechenden Halterungen. Das Feuerlöschkästen und die Feuerlöschleitung nicht fehlen konnten ist klar.

Decksausrüstung:

Als erstes wurde das Ankergeschirr gebaut: Ankerdoppelwinde, Kettenstopper, Ankerketten mit Ankern sowie dem Reserveanker, der auf der Steuerbordseite der Back gelagert wurde. Der Galgen für die Ankerglocke durfte natürlich nicht fehlen.

Dann folgten die 5 Mooringwinden, das sind Konstantwinden, auf denen die Festmacherdrähte auf einer Trommel aufgerollte sind. Sind diese Festmacherdrähte dann an Land befestigt, kann die Haltautomatik der winden auf den entsprechenden Zug eingestellt werden, so dass das Schiff bei Ebbe und Flut immer konstant an der Pier gehalten wird. Zu den Winden wurden noch die normalen Festmacherdrahttrommeln aufgestellt. Poller in 2 verschiedenen Größen mit den dazugehörenden Königsrollen kamen auf das Vor- bzw. Achterschiff. Eine Königsrolle ist eine Umlenkrolle zur Führung von Festmacherleinen. Dann folgten die Kontroller für die Winden, Kabelgatteinstiege, Gepäck- und Proviantluken. Die 6 Kräne in 2 verschiedenen Ausführungen kamen als letztes an Deck.





Die Indienststellung


Die Beschriftung:

Die Buchstaben für den Bugnamen feilte ich aus 0,3 mm Messingblech. Das Schwierige an diesen Buchstaben war, sie mussten alle die gleiche Neigung (25 Grad nach vorn geneigt) haben. Erst nachdem die Buchstaben schwarz lackiert waren, klebte ich sie an das Vorschiff. Für die Heckbeschriftung verwendete ich Letrasettbuchstaben. Das Bugwappen wurde aus einer Hamburg-Postkarte ausgeschnitten, an den Steven geklebt und wasserfest überzogen. Die Ahmings- und Plimsollmarken (Freibordmarke) schrieb ich mit einer Trichterfeder und einer 1,4 mm Schablone an die Bordwände. Mit der Schablone wurden auch die Rettungsboote und Feuerlöschkästen beschriftet. Nach der Beflaggung reihte ich das Schiff in meine Flotte ein. Ca. 350 Hobbystunden musste ich etwa aufwenden, um dieses Modell fertig zustellen ! Wenn ich auf die 3 ½ Jahre zurückblicke, kann ich nur sagen; noch einmal bestimmt nicht!!




TS 52 Sound / Hamburg